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Nüsse als Teil der täglichen Ernährung

Nüsse sind seit Jahrhunderten Bestandteil der Ernährung in vielen verschiedenen Ländern. Sie werden als Snack gegessen, in Mahlzeiten verarbeitet, Frühstücksprodukten hinzugefügt und sowohl in süßen als auch in herzhaften Gerichten verwendet.

Interessant an Nüssen ist, dass sie von Natur aus verschiedene Nährstoffe miteinander verbinden. Sie enthalten unter anderem Fette, Eiweiß, Ballaststoffe, Vitamine und Mineralstoffe. Die genaue Zusammensetzung unterscheidet sich je nach Nusssorte.

Was steckt von Natur aus in Nüssen?

Nüsse enthalten relativ viel Fett. Das klingt für manche Menschen vielleicht zunächst negativ, doch Fett ist an sich kein Nährstoff, den man grundsätzlich vermeiden sollte. Entscheidend sind vor allem die Art des Fettes, die insgesamt verzehrte Menge und die übrige Ernährung.

Darüber hinaus enthalten Nüsse von Natur aus Eiweiß und Ballaststoffe. Verschiedene Nusssorten liefern zudem unterschiedliche Vitamine und Mineralstoffe.

Die Zusammensetzung kann sich deutlich unterscheiden. Eine Walnuss ist nicht dasselbe wie eine Mandel, und eine Cashewnuss hat wiederum ein anderes Nährstoffprofil.

Verschiedene Nusssorten

Es gibt viele verschiedene Nusssorten, jede mit eigenem Geschmack, eigener Textur und eigenen Verwendungsmöglichkeiten.

  • Mandeln haben einen festen Biss und einen milden, leicht süßlichen Geschmack. Sie werden gern als Snack gegessen und in Müsli, Backwaren und Salaten verwendet.

  • Walnüsse haben einen kräftigen Geschmack und eine weichere Struktur. Sie passen gut zu Joghurt, Käse, Salaten und Backwaren.

  • Cashewnüsse sind relativ weich und haben einen cremigen Geschmack. Dadurch sind sie sowohl als Snack als auch in warmen Gerichten und Saucen beliebt.

  • Haselnüsse haben ein volles, aromatisches Aroma und werden häufig in Backwaren, Schokolade und Frühstücksgerichten verwendet.

  • Pekannüsse sind weich und leicht süßlich und passen gut zu Desserts, Salaten und Frühstücksprodukten.

  • Paranüsse sind groß, fest und geschmacksintensiv. Aufgrund ihrer besonderen Nährstoffzusammensetzung werden sie meist in kleinen Mengen gegessen.

Naturbelassen, geröstet oder gesalzen?

Nicht nur die Nusssorte macht einen Unterschied. Auch die Art der Verarbeitung beeinflusst Geschmack und Zusammensetzung.

Naturbelassene Nüsse behalten ihren ursprünglichen Geschmack und ihre Struktur. Durch das Rösten verändert sich der Geschmack: Die Nüsse werden aromatischer und knuspriger.

Gesalzenen Nüssen wird zusätzlich Salz zugesetzt. Das kann geschmacklich attraktiv sein, bedeutet aber auch, dass der Salzgehalt höher ist als bei ungesalzenen Nüssen.

Dasselbe gilt für Nüsse mit Zucker, Schokolade, Honig oder anderen Überzügen. Es bleiben natürlich Nüsse, aber die gesamte Nährstoffzusammensetzung des Endprodukts verändert sich.

Wie viele Nüsse isst man eigentlich?

Nüsse sind klein und lassen sich leicht essen. Dadurch isst man schnell mehr davon, als man eigentlich bemerkt.

Eine Handvoll Nüsse wirkt vielleicht bescheiden, doch Nüsse sind relativ energiereich. Deshalb spielt die Portionsgröße eine wichtige Rolle.

Für viele Menschen ist eine vorportionierte Menge praktisch. Man weiß genau, wie viel man nimmt, und greift nicht immer wieder direkt in eine große Packung.

Eine Alternative zu anderen Snacks

Nüsse werden häufig als Alternative zu Keksen, Süßigkeiten oder stark verarbeiteten Snacks gewählt. Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass jede Nuss oder Nussmischung immer die bessere Wahl ist.

Eine ungesalzene oder leicht geröstete Nuss ist etwas anderes als eine stark gesalzene Mischung oder eine Nuss mit süßem Überzug.

Es lohnt sich deshalb, nicht nur auf das Wort „Nüsse“ auf der Verpackung zu schauen, sondern auch auf die Zutaten und Nährwerte des Produkts.

Häufige Missverständnisse über Nüsse

Ein häufiges Missverständnis ist, dass Nüsse wegen ihres relativ hohen Fettgehalts ungesund seien.

Das ist zu einfach gedacht. Fett ist ein normaler Bestandteil der Ernährung, und Nüsse enthalten von Natur aus unterschiedliche Fettarten. Die verzehrte Menge und die Art der Verarbeitung spielen dabei ebenfalls eine wichtige Rolle.

Ein weiteres Missverständnis ist, dass alle Nüsse ungefähr denselben Nährwert hätten. Auch das stimmt nicht. Die Unterschiede zwischen beispielsweise Mandeln, Walnüssen, Cashewnüssen und Paranüssen können beträchtlich sein.

Nüsse zum Frühstück, Mittag- und Abendessen

Nüsse müssen nicht nur als Zwischenmahlzeit gegessen werden.

Sie können beispielsweise Joghurt, Quark, Haferbrei oder Müsli hinzugefügt werden. Auch in Salaten, Reisgerichten und vielen warmen Mahlzeiten passen sie gut.

Grob gehackte Nüsse können Gerichten außerdem zusätzliche Struktur verleihen. Ein paar Walnüsse über einem Salat, Mandeln im Joghurt oder Cashewnüsse in einem Wokgericht können ein Gericht sofort verändern.

Abwechslung bleibt wichtig

Da verschiedene Nusssorten auch unterschiedlich zusammengesetzt sind, ist Abwechslung eine naheliegende Wahl.

Wer immer nur Cashewnüsse isst, nimmt eine andere Kombination von Nährstoffen auf als jemand, der zwischen Mandeln, Walnüssen, Haselnüssen und anderen Nüssen wechselt.

Und natürlich sorgt Abwechslung auch geschmacklich für mehr Vielfalt.

Fazit

Nüsse können problemlos Bestandteil der täglichen Ernährung sein. Sie sind vielseitig, leicht zu kombinieren und in vielen verschiedenen Sorten und Zubereitungen erhältlich.

Welche Nuss am besten passt, hängt von Geschmack, Verwendung, Portionsgröße und der übrigen Ernährung ab.

Vielleicht ist genau das die Stärke von Nüssen: Es gibt nicht die eine perfekte Nuss. Es gibt einfach sehr viel Auswahl.

 
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Veröffentlicht in: Hinter den Kulissen
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